Sonnige Plätze: Hier können Sie Frühlingssonne tanken

Der Frühlingsbeginn ist eine wunderbare Zeit für eine Reise nach Südeuropa. Dort ist es sonnig und angenehm warm – aber noch nicht zu heiß. Außerdem wimmelt es dann auch noch nicht vor Touristen. Im Frühling können Sie die zahlreichen Outdoor-Aktivitäten in einem gemütlicheren Tempo genießen. Ob ein Picknick am Strand, eine gemütliche Kaffeepause an einer sonnigen Piazza, ein Spaziergang durch das Blütenmeer in einem botanischen Garten oder auch eine Weinprobe mit Blick über eine Altstadt: Die folgenden vier Ziele eignen sich am besten, um im Frühling schon Sonne zu tanken. Schauen wir uns also gleich einmal an, welch aufregende Abenteuer Lissabon, Barcelona, Rom und Málaga zu bieten haben.

Barcelona: Sonne, Meer und leckere Meeresfrüchte

Barcelona: sea, sun, and sensational seafood

Mit einer atemberaubenden Mittelmeerküste, weltberühmten architektonischen Meisterwerken, einem pulsierenden Treiben in der Stadt und zahlreichen Naturschauspielen ist Barcelona das ganze Jahr über eines der besten Reiseziele. Zu Frühlingsbeginn haben Sie jedoch die Gelegenheit, die katalanische Hauptstadt einmal von ihrer nachdenklicheren, ruhigeren Seite kennenzulernen. So ist die Entdeckungstour auch gleich entspannter. Ein toller Zeitpunkt also, um auch einmal die grüne und nachhaltige Seite der Stadt zu spüren zu bekommen.

Der Parc de la Ciutadella ist ein idealer Ausgangspunkt hierfür. Diese Blumenoase im Herzen des alten Barcelonas ist vielleicht sogar eine der ästhetisch schönsten urbanen Parkanlagen Europas. Entdecken Sie die eleganten Gebäude wie das im 19. Jahrhundert erbaute Castell dels Tres Dragons, machen Sie eine nostalgische Bootsfahrt auf dem See im Park und schauen Sie sich die Ausstellungen im Naturwissenschaftlichen Museum von Barcelona an.

Sie sind hungrig? Auch dann sind Sie in Barcelona mit seinen stolzen 39 Märkten für Lebensmittel bestens versorgt. Machen Sie sich doch auf zu einer Shopping-Tour und besuchen Sie die bekanntesten der Märkte: Mercat de la Boqueria, Mercat del Ninot, Mercat de Sant Antoni und Mercat de Galvany. Probieren Sie dort die traditionellen Snacks des lokalen Markts wie beispielsweise Tüten mit gegrillten Meeresfrüchten und trinken Sie ein bisschen frisch gepressten Obstsaft.

Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, bei einem Besuch in Barcelona nicht dem Charme der lokalen Architektur der Moderne zu verfallen, die durch das skurrile Werk von Antoni Gauí berühmt wurde. Und auch wenn die Basilika Sagrada Família und der Park Güell zweifelsohne zu den Lieblingsspots der Touristen zählen, sollten Sie sich einen der Instagram-fähigsten Orte der ganzen Stadt von Innen ansehen: den extrem bunten, von Lluís Domènech i Montaner entworfenen Palau de la Música Catalana. Das kleine, mit Blumen verzierte Haus in der Carrer de Pàdua 75 ist ein weiterer toller Ort für Fotos – und ein lokaler Geheimtipp.

Und wenn Sie mal eine Pause vom Sightseeing brauchen, sollten Sie sich unbedingt aufmachen zur geräumigen Platja de la Barceloneta: Dieses Outdoor-Ziel ist quasi Pflicht bei einem Besuch in Barcelona. Zwar ist es zu Frühlingsbeginn vielleicht noch ein bisschen zu früh, um im Meer zu baden (auch wenn es sicherlich ein paar Leute gibt, die dies tun), doch es geht wohl nichts über die Kombination aus Tapas und Mittelmeerblick. Holen Sie sich an einer der vielen Xiringuitos (katalanisch für „Strandbar“) etwas zu essen und genießen Sie die kulinarischen Genüsse in malerischer Atmosphäre.

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Lissabon: Inspirierendes Kronjuwel am Atlantik

Lissabon liegt an der Mündung des gewaltigen Tejos in den unendlichen Atlantik und ist ohne Zweifel eine fesselnde Stadt. Aktuell durchläuft die Stadt gewissermaßen eine städtische Renaissance mit vielen Sanierungsprojekten, wobei auch die tolle Altstadt ein neues Gesicht erhält. Hier macht sich der Frühling schon etwas früher bemerkbar als im restlichen Europa – und das ist auch die beste Zeit für einen Besuch. Auf den Terrassen treffen sich immer mehr Leute, die Natur am Atlantik beginnt zu blühen und die Brisen werden immer wärmer.

Eines der besonderen Merkmale von Lissabon sind die zahlreich vorhandenen und spektakulär aussehenden historischen Azulejos. Diese kleinen hübschen glasierten Keramikfliesen findet man überall in der Stadt an Häusern, als Straßenschilder und auch als Schmuck in Kirchen. Kombinieren Sie doch Ihre Tour durch die Altstadt Lissabons mit einer Suche nach diesen Azulejos in den traditionellen Vierteln Alfama, Mouraria und Chiado. Wenn Sie mehr über die Geschichte dieses typisch portugiesischen Phänomens erfahren möchten, lohnt sich ein Besuch im fantastischen Museu Nacional do Azulejo.

Ihnen ist nach einem erholsamen Spaziergang zumute? Dann machen Sie sich auf an die Costa da Caparica, den Lieblings-Sandstrand der Lissabonner. Dort finden Sie kilometerlange zusammenhängende Strände mit einzigartigem Blick auf den Atlantik. Wenn Sie eher der Typ für aktivere Freizeitaktivitäten sind und sich nicht davor scheuen, nass zu werden, probieren Sie doch einmal Surfen oder Kitesurfen aus. Die Wellen und Winde hier sind mild, es ist also ein idealer Ort für Anfänger.

In kulinarischer und kultureller Hinsicht gibt es keinen besseren Ort als eine Tasca. In diesen kneipenähnlichen Etablissements, die überall in der Stadt zu finden sind, zeigt sich Lissabon von seiner traditionellsten Seite. Hier können Sie nicht nur die deftige lokale Küche zu erschwinglichen Preisen genießen, sondern mit etwas Glück erleben Sie hier auch eine Fado-Performance, also eine Darbietung dieses alten portugiesischen Musikstil mit traurigen, melancholischen Songs. A Tasca do Chico und A Tendinha do Rossio gehören zu den besten Tascas.

Zu guter Letzt sollten Sie auch die Lage Lissabons direkt am Meer so richtig ausnutzen und in der Nähe einiger der dramatischsten Klippen, die Europa zu bieten hat, picknicken. Fahren Sie mit einem Nahverkehrszug in das hübsche Ferienörtchen Cascais und spazieren Sie entlang der Strandpromenade. Suchen Sie sich dort ein nettes Plätzchen für Ihr Picknick – und vergessen Sie auf keinen Fall, ein bisschen Azeitão-Käse, süßen Setúbal-Wein und Pastel de natal, den Superstar unter den portugiesischen Nachspeisen, einzupacken. Setzen Sie sich dann ganz gemütlich hin und genießen Sie die herrliche Schönheit des Atlantik.

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Rom: Eine blühende Stadt geprägt von der Antike

Die italienische Hauptstadt ist eines dieser Reiseziele, das immer etwas Neues zu bieten hat – ganz egal, wie oft man schon dort war. Es ist das ultimative Paradies für Kunstliebhaber, eine wahrhaft unendliche Stadt voller antiker Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig auch eine Großstadt mit endlos vielen Bars, Nachtclubs und Restaurants. In Rom wird Dolce Vita großgeschrieben – und die Stadt lässt auch gerne all jene an diesem Konzept teilhaben, die dazu bereit sind.

Hier kann man den Frühlingsbeginn wahrhaft schmecken. Saisonale Gerichte wie Vignarola (ein traditioneller Gemüseeintopf), Carciofi alla Romana (Artischocken auf römische Art) und Abbacchio (ein Milchlamm-Gericht) lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und sind die perfekte kulinarische Untermalung für Ihren Besuch. Schauen Sie doch einmal in der zwanglosen Trattoria Da Enzo al 29 vorbei oder entscheiden Sie sich für das modernere Restaurant Il Marchese. Beide bieten zahlreiche römische Spezialitäten an.

Zum Frühlingsbeginn macht sich auf den öffentlichen Plätzen der italienischen Hauptstadt so langsam wieder der städtische Trubel breit. Und es gibt wohl nur wenige Plätze, an denen sich die warmen Tage besser genießen lassen als am Tiberufer. Machen Sie sich auf in das Viertel Trastevere, wo auch die Einheimischen in die zahlreichen lebhaften Bars am Fluss strömen. Es ist ein wirklich magisches Gefühl, den kaminroten Sonnenuntergang in Rom direkt am Fluss zu erleben und zu wissen, dass ein unterhaltsamer Abend bevorsteht. Lassen Sie sich das also auf keinen Fall entgehen.

In vino veritas – wenn das auch Ihr Motto ist, sollten Sie die geschmackvolle römische Weinbarszene in einer der vielen Enotecas erkunden. Ein lokaler Wein, den Sie probieren sollten, ist der Weißwein von Frascati. In der lebhaften Bar Il Vinaietto in der Via del Monte della Farina im Viertel Regola können Sie die echte römische Atmosphäre erleben. Auch in der Enoteca Bortone erwartet Sie ein perfektes Wein-Erlebnis.

Und natürlich darf bei einem Besuch in Rom auch ein Spaziergang zwischen den Ruinen nicht fehlen, wo einst auch Byron und Goethe schlenderten. Eine neue Perspektive bietet der weniger bekannte, aber dennoch bezaubernde Parco degli Acquedotti. Hier finden Sie nicht nur kilometerweite Grünflächen, sondern auch die Überreste der antiken Wasserbauten der Stadt. Der Park war auch bereits in zwei Klassikern des italienischen Kinos zu sehen: als Hintergrund in der ersten Szene von Federico Fellinis Das süße Leben und als Amateurtheaterbühne in dem neueren Film La Grande Belleza – Die große Schönheit von Paolo Sorrentino. Beide Filme sind als Inspirationsquelle vor einem Rom-Besuch unentbehrlich.

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Málaga: Andalusische Lebensart und bestes Wetter

Mit durchschnittlichen 300 Sonnentagen pro Jahr ist Málaga ein Wohlfühlziel in Spanien, das groß genug ist, um ein typisches Andalusien-Erlebnis zu bieten, gleichzeitig aber auch nicht zu groß ist, sodass ein stressfreier Urlaubsaufenthalt am Mittelmeer möglich ist. Málaga bietet eine Mischung aus Bilderbuch-Stränden, alten Festungsanlagen, toller Küche und alternativer Kultur – die Stadt weiß wirklich zu beeindrucken.

Während die Sommer hier wirklich heiß sein können, ist der Frühlingsbeginn ein perfekter Zeitpunkt für ausgedehnte Wanderungen auf den Hügeln der Stadt. Die Mauren, ein geheimnisvolles islamisches Volk, das im Mittelalter über Andalusiern herrschte, hinterließen hier ein beeindruckendes Erbe an Festungen. Schauen Sie sich die einzigartige Festung Alcazaba an mit ihren wunderschönen Gärten, ihrer aufwendigen antiken Architektur und ihrer wunderbaren Aussicht auf die Stadt. Gibralfaro, eine andere maurische Festung, ist noch höher gelegen und bietet noch bessere Ausblicke sowie mehr Geschichte. Um das alte Málaga komplett erlebt zu haben, sollten Sie beide Festungen besuchen.

Wenn Sie genug von den Hügeln haben, begeben Sie sich wieder nach unten in die labyrinthartige Altstadt, wo Sie das pulsierende Herz dieser mittelgroßen spanischen Stadt spüren können. Auf einem der vielen Plätze können Sie es sich für eine ausgedehnte Kaffeepause wunderbar gemütlich machen und ganz entspannt das Stadtleben beobachten. Schließlich geht es doch vor allem um die genießerische Art – und darin ist Málaga wirklich gut.

Man kann nicht wirklich von Málaga sprechen, ohne auch das Meer zu erwähnen. Die Stadt ist die Hauptstadt der Costa del Sol und es gibt hier viele tolle Strände, aus denen Sie wählen können. Wenn Sie eine entspannte Auszeit ohne große Menschenmengen haben möchten, gehen Sie zur Strandpromenade im Stadtteil Pedregalejo. Bei einem Besuch müssen Sie unbedingt die traditionellen gegrillten Sardinen am Spieß probieren.

Frühling gilt gemeinhin als die Zeit der Blumen und im Jardín Botánico Histórico La Concepción (dem 1885 gegründeten botanischen Garten von Málaga) können Sie die Vielfalt der blühenden Flora am besten bewundern. Es handelt sich hierbei um einen der wenigen Gärten Europas mit subtropischen Pflanzen – und um einen idealen Ort, um inmitten des üppigen Grüns abzuschalten, nachzudenken und Kraft zu tanken. Auf den beeindruckenden 23 Hektar des Gartens gibt es zahlreiche thematische Pfade und der botanische Garten ist auch einer der besten Aussichtspunkte der Stadt.

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Text von Pavlo Fedykovych

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